Konzerte & Mehr

Insel-Sommer-Traum 2011

Insel – Sommer – Traum 2011 wieder ein toller Erfolg!
Die Sommerferien sind vorbei und somit auch der Insel – Sommer- Traum 2011. Sechs Wochen lang gab es Musik und Unterhaltung an der Bettinger Mühle.
Aufgrund des fehlenden Sommerwetters, konnten leider nur zwei Konzerte auf der Mühleninsel stattfinden. Dreimal mussten die Künstler in die Scheune ausweichen, was der Stimmung keinen Abbruch tat und die Besucher nicht davon abhielt diese tolle Veranstaltungsreihe zu besuchen.
Den Abschluss des Insel-Sommer-Traums sollte die Tuxedo-Swing-Bigband machen. Da es an diesem Tag leider sehr viel regnete und die Prognosen für den Abend sehr schlecht waren, hat die 22-köpfige Band nachmittags kurzfristig ihren Auftritt abgesagt.
Die Besucherzahlen haben sie gegenüber dem Vorjahr wieder erheblich gesteigert, was uns zeigt, dass das Orgateam mit der getroffenen Auswahl richtig lag.
Hiermit möchten wir uns bei allen treuen Besuchern ganz herzlich bedanken. Ebenso geht ein großes Dankeschön an alle Künstler, Sponsoren, die Gemeinde Schmelz und alle Helferinnen und Helfer.
In der Hoffnung, dass der Sommer 2012 wieder ein „richtiger“ Sommer wird, beginnen wir bereits jetzt mit den Vorbereitungen für den „8. Insel-Sommer-Traum“.


Cabaret mit den "G'Oldies"

"Die verrückten Zwanziger" - Cabaret-Abend in der Bettinger Mühle
Am Donnerstag, dem 21. Oktober 2010 fand in der Scheune des Kulturzentrums Bettinger Mühle ein Cabaret-Abend der besonderen Art statt.
Das Kulturleben im Berlin der Zwanziger Jahre war wesentlich geprägt vom Cabaret. Namen wie Kurt Tucholsky, Friedrich Hollaender, Trude Hesterberg oder Hans Eisler stehen für Texter, Komponisten oder Interpreten einer eigenen Unterhaltungswelt, so dass man später nicht umsonst von den "verrückten Zwanziger Jahren" sprach.
Etwas vom Geist dieser Jahre, in der übrigens auch die Frauen sich mit Kurzrock, Bubikopf und befreit vom Schnürkorsett ein neues Outfit gaben, haben Gitta Morawietz und Ruth Schmitt aus Lebach, sowie Margarete Schmitt und Hannelore Schröder aus Schmelz den knapp 100 Besuchern der Bettinger Mühle vermittelt.
Die vier Interpretinnen, 17 Jahre lang Aktive der saarlandweit bekannten Theatergruppe "Die Herbst Zeitlosen" haben sich vorgenommen, ihr Können künftig in den Dienst der "guten Sache" zu stellen. Am Klavier begleitet wurden die "G' Oldies", wie sie sich neuerdings nennen, von Karl Stein, einem ehemaligen Musiker des saarländischen Staatstheaters. Ruth Queißer führte mit Kästner-Gedichten durch das Programm.
Die "G'Oldies" stellen bei ihren jeweiligen Auftritten den gesamten Erlös für einen guten Zweck zur Verfügung. Nachdem bisher der Krankenhausförderverein und die Lebacher Tafel Nutznießer waren, spielte die Gruppe dieses Mal zu Gunsten des Vereins zur Erhaltung der Bettinger Mühle e.V.
An dieser Stelle möchten wir uns noch mal ganz herzlich bei den „G’Oldies“ für diese großartige Aktion bedanken.


Insel-Sommer-Traum 2010

Insel – Sommer – Traum 2010 wieder ein toller Erfolg!
Die Sommerferien sind vorbei und somit auch der Insel – Sommer- Traum 2010. Sechs Wochen lang gab es Musik und Unterhaltung an der Bettinger Mühle.
Bei teilweise Superwetter fanden sich donnerstags ab 19.00 Uhr jeweils zwischen einhundert und zweihundert Besucher ein, um einen unterhaltsamen Abend unter der Linde auf der Mühleninsel, im Zelt oder in der Scheune zu genießen.
Diese Besucherzahlen haben uns wieder Mal gezeigt, dass das Orgateam mit der getroffenen Auswahl richtig lag ud für jeden Geschmack etwas dabei war. Am Donnerstag, 08. Juli eröffnete das Duo „Fisherman und der Kaffeehäusler“ die Veranstaltungsreihe. Seit nunmehr 11 Jahren tourt dieses Duo, bestehend aus dem Berufsmusiker Berthold Hemmen und dem selbstständigen Fischhändler Axel Schweizer durch das Saarland. Beide waren langjährige Mitglieder des Show- und Soundensembles “CHORWURM”.
Berthold Hemmen, der es immer wieder schafft, große Arrangements auf ein einzelnes Klavier zu reduzieren, hat mit Axel Schweizer einen Sänger gefunden, der in der Szene und von den Kritikern gleichermaßen als Ausnahmesänger bezeichnet wird. Und so ergibt es sich fast von selbst, dass Fisherman und der Kaffeehäusler ein Repertoire haben, das es so nicht oft gibt. Die Palette der Titel reicht von Billy Joel, Elton John, Freddie Mercury oder auch den Beatles, bis zu Carol King, Gary Moore oder Joe Cocker. Aber auch deutsche Titel sind im Programm, so z.B. Stücke von Reinhard Mey, Maffay, Heinz Rudolf Kunze, Klaus Hoffmann, Grönemeyer, Herman van Veen, oder von Berthold Hemmen selbst. Rock - Pop - Film - Musical, alles ist vertreten. Ob StarlightExpress, Dirty Dancing, oder König der Löwen, nichts bleibt unbeachtet. Die beiden spulen nicht einfach ein Programm ab. Sie gestalten im wahrsten Sinne des Wortes einen ganzen Abend. Das versteht man unter Entertainment.
So ist es nicht verwunderlich, dass die Konzerte von Fisherman und der Kaffeehäusler immer gut besucht sind und man dieses Duo im Saarland mittlerweile kennt. Wenn so manche musikalische Formation für den geneigten Saarländer (oder Pfälzer) Pflicht ist, dann sind „Fisherman und der Kaffeehäusler“ die Kür. Warum? nicht fragen ..... hingehen !
Am darauf folgenden Donnerstag, 15. Juli erlebten die Besucher „Flamenco live“ mit Daniela Lodani und ihrer Truppe (Angel + Daria Huertas aus Madrid). Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt des Flamenco, untrennbar verbunden mit der Geschichte der spanischen Zigeuner, in die Welt des Gesanges, des Tanzes und der virtuosen Gitarrenmusik Andalucias. Es mögen ihre südländischen Wurzeln gewesen sein, die Daniela Lodani schon sehr jung den Flamenco kennenlernen und lieben ließen. Ihre Liveauftritte als Solotänzerin und zusammen mit zahlreichen weiteren Künstlern, Ihre Engagements im In- und Ausland, haben ihr eine wachsende Schar von Bewunderern gesichert. Enge Kontakte mit authentischen Zigeunern Andalusiens und Südfrankreichs haben ihre Kunst verfeinert und vervollständigt. Seit dem Jahr 2000 arbeitet Daniela Lodani als freischaffende Tanzkünstlerin und als Dozentin im Bereich Flamenco Tanz. Weiter ging es am Donnerstag, 22. Juli. Dieser Abend stand unter dem Motto „Liebe kennt keine Zeit - Liebe ist das JA zum Leben“. Die Dinge passieren wie sie passieren, da hat man keine Kontrolle, aber wie man damit umgeht, das ist 'ne andere Geschichte. Liebe kennt keine Zeit, kein Gebot, keine Grenzen und kein Alter Daniela Roessler faszinierte mit ihrer Stimme - ein vielfarbiges Instrument, das vom ersten Ton an nahe kommt und tief berührt. Mal energiegeladen, mal ruhig swingend interpretierten Daniela Roessler & Black-Coffee einen herrlichen Mix aus internationalen, französischen und deutschen Liedern, die unter die Haut gingen zum Thema Liebe und andere Torheiten.
Am Donnerstag, 29. Juli war das Trio Moody Tunes zu Gast. Die Gruppe besteht aus folgenden Musikern: Sängerin Julie Rodesch, (Luxemburg) - Gitarrist und Sänger Peter Spang (Merzig, Deutschland) - Pianist Christian Besch (Köln, Deutschland). Die drei interpretierten einfühlsame Musik à la Eva Cassidy oder Sarah McLachlan auf ihre eigene Art und Weise: klanglich warm und intensiv. Hierfür eröffnen sie Wesentliches von Musik: Harmonie - Kommunikation - Wohlfühlen. Ihr spezifischer Klang, puristisches Arrangement und einfühlsamer Gesang, ist dabei ihr Markenzeichen. Daneben Lounge - Musik bis hin zu Stücken von Milow oder den Doobie Brothers.
Balladen der 60er, 70er, 90er und 2000er standen am Donnerstag, 05. August auf dem Programm. Piano meets guitar: Der Name ist Programm. Horst Klesen und Werner Frey, zwei bekannte saarländische Musiker, die über Jahrzehnte mit Bands wie Elaine, Friendship, Blue Birds oder Voodoo - Lounge - Act die Musikszene nachhaltig mitgeprägt und - gestaltet haben, präsentierten in der vollbesetzten Scheune zu zweit Balladen der 60er, 70er, 90er und 2000er für romantische Stunden zu zweit. Die beiden Solo- und Chorsänger verstehen es ihre prägnanten Stimmen harmonisch in handgemachte Klavier- und Gitarrenmusik einzubetten und Songs von Cat Stevens, den Beatles, Rolling Stones, über Simon & Garfunkel, Elton John bis hin zu Bon Jovi, Ronan Keating u.a. in neuen Arrangements zu präsentieren und eine einzigartige Atmosphäre zu schaffen. Ihr Motto: Zuhören und genießen. Es war Zeit für zwei, Time 4 two.
Chansons von Berlin bis Wien: frech und frivol - "Best of…" der bisherigen Programme präsentierten Margret Gampper und Bernd Möhl am Donnerstag, 12. August. Margret Gampper, Schauspielerin und Diseuse, interpretierte humorvoll und augenzwinkernd Chansons zum Thema Liebeslust und –frust aus der Feder von u. a. Friedrich Hollaender, Claire Waldoff, Kurt Tucholsky, Hugo Wiener und Walter Brandin, der für Helen Vita berühmt-berüchtigte Lieder aus dem alten Frankreich übersetzte. Die noch in den 60er-Jahren verbotenen Songs verbreiten heute durch ihre schelmische Art Schmunzeln und Heiterkeit. Margret Gampper wurde am Piano begleitet von Bernd Möhl. Zur rhythmischen Entspannung zwischen den frechen Liedern hörten die Besucher von Bernd Möhl und seinem "St.Swingbert-Trio" ganz unverfängliche, aber eingängige Jazz-Standards der Dixieland und Swing Ära. Kurzum: Es war ein unterhaltsamer "Insel-Sommer-Traum".Am Freitag, 13. August erwartete die Besucher ein nicht alltäglicher Musikgenuss. Hier startete die Band Rumtata, bestehend aus Andreas A. (Gitarren, Gesang u. Tierzucht), Joe J. (Bassgitarre und Partytechnik), Thomas T. (Keyboards u. kassenübergreifende Tastenbetreuung), Jamie-Lee O. (Gesang, kosmetische Beratung), Jürgen J. (Trommeln und Tanzanleitung) und Udo O. (Gesang u. stimmliche Entgleisungen)und bot ein deutsch/internationals Schlager/Party/Rock Programm, welches von New York bis Österreich kein musikalisches Fettnäpfchen ausließ, mit dem Ziel: Spaß und Unterhaltung – Freibier für alle!
Hiermit möchten wir uns bei allen treuen Besuchern ganz herzlich bedanken. Ebenso geht ein großes Dankeschön an alle Künstler, Sponsoren, die Gemeinde Schmelz und alle Helferinnen und Helfer.
Leider musste die Band „Modern Crisis“, sowie die „Eurostar-Band“ ihren Auftritt zum Abschuss am Samstag aufgrund personeller Probleme absagen. In der Kürze der Zeit konnten wir leider keinen Ersatz finden.


Insel - Sommer - Traum 2009

Insel-Sommer-Traum 2009 – viele schöne, unterhaltsame Abende
Beim diesjährigen Insel-Sommer-Traum vom 11.07. bis 22.08.09 konnten wir wieder wachsende Besucherzahlen verzeichnen. Viele Bands der verschiedenen Stilrichtungen haben sich den Besuchern bei schönem Wetter auf der Mühleninsel unter der Linde oder bei schlechtem Wetter im großen Zelt präsentiert. Erstmals fand in diesem Jahr ein Eröffnungskonzert und eine Abschlussveranstaltung in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Schmelz statt.Beim Auftakt machte am Samstag, 11. Juli die Tuxedo-Swing-Bigband, die die Gäste mit alten Swing-Klassikern (Frank Sinatra, Ella Fitzgerald, Benny Goodman, Louis Armstrong und viele andere) unterhielt. Am darauffolgenden Donnerstag boten „Eva & Sue“ ein Querschnitt durch die Welt der Musicals, beispielsweise mit Titeln aus Cats, Abba, My Fair Lady, Phantom der Oper, Jekyll and Hyde und viele, viele mehr. In der folgenden Woche war bei Regen und Sturm das Monika-Heinz-Quintett (Vocaljazz) zu Gast. Das Repertoire der Combo reichte von bekannten Swingnummern des American Songbook über lateinamerikanische Titel bis hin zu gefühlvollen Balladen. Leider waren auf Grund der Wetterlage nur wenige Besucher an die Bettinger Mühle gekommen, aber die, die dem Wetter trotzen, wurde dafür mit einem unterhaltsamen Abend belohnt. Am Donnerstag, 30. Juli lockte die Popmusik der 80er und 90er Jahre mit dem „Earl-Grey-Duo“ bei besseren Temperaturen wieder knapp einhundert Gäste zur Musik zum Zuhören, zum Genießen und zum Tanzen auf die Mühleninsel. Schon am nächsten Tag ging es weiter mit den „Tuwacken“, die eine Mischung aus Schlager und Evergreens, Rock`n & Roll & Pop, Party-Stimmungsmusik, Karnevalsmusik, Kölsche Hits bis hin zur Volksmusik ihren Fans einheizten. Eine Woche später lockte die Band „BIG JIM & the Twins“ die meisten Zuschauer, bzw. Zuhörer auf die Mühleninsel. Bei heißen Temperaturen bis spät in den Abend präsentierten diese sympathischen Musiker Juwelen der Rock/Pop - und Blues – Musik. Am darauffolgenden Donnerstag, 13. August stand die Band „RASTLOS“ auf dem Programm. Die seit 25 Jahren auf der Bühne stehenden Musiker brachten Lieder von der Welt on von Dehemm, von Freud und Leid,  von Träumen und Sehnsüchten, so dass die Zuhörer einen genussvollen Abend erlebten. Schoene Chansons - „ganz schoen fraîche“ - zog in der Woche danach wieder über einhundert Fans zum diesjährigen Insel-Sommer-Traum. „Die Schoenen“ präsentierten die ganze Palette des französischen und deutschen Chansons. Kurz: Ein Leckerbissen für alte und neue Freunde des deutschen und des französischen Chanson, ein gefundenes Fressen für junge und reifere Zuhörer. Zum Abschlusskonzert am Samstag, 22. August konnten wir die „Stichlinge“ mit ihrem Programm „Für Heuchelei gibt's keinen Applaus - Kielholen mit den Stichlingen“ gewinnen. Das Programm skizzierte in gewohnt stacheliger Manier die Irrtümer und Stolperfallen des Lebens. Auch an diesem Abend waren die Plätze im Zelt auf der Mühleninsel alle besetzt.
Hiermit möchten wir dem Orgateam, allen Helferinnen und Helfern, den Sponsoren, der Gemeinde Schmelz, sowie den Künstlern und Besuchern ganz herzlich danken. Bei diesem Erfolg wird es mit Sicherheit auch 2010 einen Insel-Sommer-Traum an der Bettinger Mühle geben.


Insel-Sommer-Traum 2008

Super Stimmung in traumhaftem Ambiente während des Insel-Sommer-Traums
Der Sommer ist zu Ende und damit auch unser “Insel - Sommer - Traum 2008”, der in diesem Jahr zum 4. Mal stattfand. Die Zahl der Besucher - rund 1000 -, die an den sechs Donnerstagen in den Sommerferien auf der Mühleninsel oder bei schlechtem Wetter in der Scheune zu Gast waren, sagt uns, dass wir mit der Auswahl der verschiedenen Künstler und Gruppen richtig lagen.
Beim Ansehen der folgenden Fotos wird die tolle Atmosphäre des Insel-Sommer-Traums 2008 im Ambiente der Bettinger Mühle nochmals allen Leserinnen und Lesern näher gebracht. Vielleicht bekommt der ein- oder andere Leser/in Lust, im nächsten Jahr dieses Event auch einmal live mitzuerleben.
Diejenigen, die bei den verschiedenen Abenden, es gibt auch viele, die bei allen Veranstaltungen dabei waren, werden sich sicherlich mit einem schönen Gefühl daran erinnern.
Bereits jetzt laufen schon die Vorbereitungen fürs nächste Jahr. In diesem Sinne möchten wir uns bei allen Helferinnen und Helfern, den Sponsoren sowie den Künstlern ganz herzlich für ihr Engagement bedanken und hoffen, dass der nächste Insel-Sommer-Traum im Jahr 2009 genauso erfolgreich wird wie in diesem Jahr!

Fotogalerie


INSEl - SOMMER - TRAUM 2008

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Der Weg ist das Ziel

4800 Kilometer auf dem Jakobsweg

Er ist neben Jerusalem und Rom einer der drei Hauptpilgerwege der Christenheit. Seit mehr als 1000 Jahren haben sich viele Millionen Menschen zu Fuß, zu Pferd oder in unserer Zeit auch mit dem Fahrrad auf den Weg zum Grab des Apostels Jakobus nach Santiago de Compostella gemacht. Die Gründe sich auf den Weg zu machen sind dabei so vielfältig wie die Menschen: Glaube, Suche nach dem Sinn des Lebens, Interesse an Kunst und Kultur ……
Das Ergebnis ist jedoch immer gleich; der Mensch, der zurück kommt hat sich verändert.

Peter Becker ist abwechselnd mit seiner Frau und seiner Tochter dreimal in Santiago angekommen. Zu Fuß über den „Französichen Weg“, mit dem Fahrrad gestartet in Schmelz und letztmalig noch einmal zu Fuß über den Camino de la Plata von Sevilla aus durch Andalusien und die Extremadura. Das sind vier Monate auf dem Pilgerweg, während denen jeder Tag etwas Besonderes war. Glühende Sonne und frostige Kälte, Glücklichsein und tiefe Traurigkeit, Einsamkeit und wunderbare Gastfreundschaft.

Am Donnerstag, 20. März 2008 um 19.00 Uhr hat er dem Publikum in der bis auf den allerletzten Platz besetzten Scheune der Bettinger Mühle anhand der Aufzeichnungen aus seinen Pilgertagebüchern und mit eindrucksvollen Bildern mit auf den Weg genommen. Den Schwerpunkt seines Vortrages hat er dabei auf den bisher weniger bekannten, aber noch ursprünglichen Camino de la Plata gelegt. Gestartet sind wir in der Semana Santa (der Heiligen Woche) am Karfreitag, genau vor 3 Jahren, in Sevilla, und haben Merida, Caseres, Salamanca und Zamora besucht; in Klöstern und Kirchen übernachtet; über römische Straßen gewandert und nach mehr als 1000 km rechtzeitig zur Pilgermesse in Santiago eingetroffen. Aber die Reise war in Santiago nicht zu Ende. Die Füße wollten weiter. Nach 3 Tagen sind wir weitergegangen zum Marienwallfahrtsort Mixia und schließlich nach Fisterra, dort wo für die Pilger des Mittelalters das Ende der Welt erreicht war. Hier auf den Klippen am Strand des Atlantik haben wir dann unsere Pilgerreise beendet oder hoffentlich haben viele von Ihnen den Entschluss für den eigenen Camino getroffen.


Männervokalensemble aus Weißrussland

Am Dienstag, 18. Dezember 2007 um 19.30 Uhr gastierte das russische Männervokalensemble ORNAMENT in der Scheune der Bettinger Mühle.
„Ornament“ wurde im Mai 2003 gegründet und besteht aus sechs Personen. Alle Mitglieder sind Absolventen der weißrussischen Musikakademie und sind bei der Staatlichen Philharmonie beschäftigt. Das Ensemble tritt in den verschiedenen Konzertsälen in Weißrussland auf.
Unter anderem präsentierte „Ornament“ an diesem Abend russisch-orthodoxe Gesängen und Folklore aus Russland und Weißrussland. Zu ihrem Ihr Repertoire gehörten aber auch russische, weißrussische, ukrainische, polnische, italienische und deutsche Volkslieder, bis hin zu Jazz und Negro Spiritualen.


Adventskonzert im Kulturzentrum Bettinger Mühle

Im 3. Jahr in Folge gestaltete der gemischte Chor "Collegium Cantorum Saar" am Freitag, 14.12.2007 in der weihnachtlich dekorierten Scheune der Bettinger Mühle ein festliches Adventskonzert mit Liedern zur Advents- und Weihnachtszeit.
Im stimmungsvoll geschmückten Veranstaltungsraum erwartete die Gäste eine anspruchsvolle aber auch abwechslungsreiche Programmfolge.
Chor und Solisten trugen nicht nur Werke alter Meister wie Stadlmayr und Pitoni vor. Neben Werken klassischer Komponisten wie Händel, Mozart, Beethoven, Joseph und Michael Haydn erklangen auch Weisen zeitgenössischer Komponisten wie z.B. Colin Mawby.
Zum Programm gehörten auch bekannte Lieder im sogenannten "Volkston" und Kompositionen beziehungsweise Arrangements des Chorleiters Musikdirektor Dr. Wolfgang Maria Hoffmann.


Benefizkonzert für "Kinder in Armonia"

mit Mariana Olivieri, Karin Olivieri und Martin Galling

Die argentinische Pianistin Karin Olivieri, die ihre Karriere in Südamerika begann, und Martin Galling, international als Pianist und Kammermusiker bekannt, gründeten 2003 das Klavierduo Galling-Olivieri. Erfolgreiche Konzertauftritte und CD-Aufnahmen bestätigten rasch den hohen künstlerischen Anspruch des Duos.
Schon bald machten die beiden Musiker es sich zur Aufgabe, durch Benefizkonzerte Kindern der Ärmsten in Argentinien zu helfen.

Am Freitag, den 16. November 2007 um 19.30 Uhr präsentierte sich das Klavierduo Galling-Olivieri zusammen mit der in Berlin tätigen Querflötistin Mariana Olivieri, auch Mitglied des Salon Orchesters Berlin und der Jungen Europa Philarmonie.
Karin Olivieri und ihre Schwester konzertieren regelmäßig in Deutschland und Südamerika.

Das Benefizkonzert in der Bettinger Mühle in Schmelz brachte Werke von Bach, Mozart, Franck und Bizet zu Gehör.

Das Projekt „Kinder in Armonia“ hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern aus der Region Mar del Plata (Buenos Aires - Argentinien), die aufgrund ihrer sozialen Herkunft keine Chance auf ausreichende Ausbildung und somit auf eine menschenwürdige Zukunft haben, eine realistische Perspektive zur Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen. Im Vordergrund steht dabei das Bemühen, das Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein der Kinder über Musik zu entwickeln und zu fördern.

In Argentinien sagt man: „Gebe den Armen keinen Fisch, sondern lehre sie zu angeln“, in Deutschland: „Hilfe zur Selbsthilfe“.
Die Kinder bekommen dreimal in der Woche Instrumentalunterricht (jeweils einmal Einzel-, Gruppen- und Orchesterunterricht). Durch das gemeinsame warme Essen nach dem Unterricht werden auch die nötigsten Grundbedürfnisse gedeckt, da die meisten dieser Kinder falsch oder unterernährt sind.

Der Eintritt zu dem Konzert war frei, doch wurden Spenden erbeten, damit diese hervorragende Arbeit für diese argentinischen Kinder erfolgreich fortgesetzt werden kann.

Eine Besonderheit dieses Benefizkonzertes ist die Verbindung mit einem Schülervorspiel, das einen Tag später, am Samstag, den 17. November um 15.30 Uhr, auch in der Bettinger Mühle stattfand, und dem selben Zweck wie das Konzert vom Vortag diente. Die Klavierschüler, die sich auch für dieses Projekt engagieren, kommen aus Schmelz und der Umgebung und werden von der Pianistin Karin Olivieri in Schmelz-Hüttersdorf unterrichtet.


Virtuose Nachtgeschichten in der Scheune

Am Mittwoch, 17. Oktober 2007 um 19.30 Uhr erwartete die Besucher der Bettinger Mühle ein Abend der besonderen Art.
Der bekannte saarländische Konzertgitarrist Hermann Gelszinus aus Saarbrücken konnte für diese Veranstaltung des Kulturzentrums gewonnen werden, die den Titel: „Virtuose Nachtgeschichten“ trägt. Seine Frau Andrea Gelszinus, die Rezitation studiert hat, hat mit ihrer ausdrucksstarken Lesestimme den Musikvortrag ergänzen. Herr Gelszinus hat am Mozartheum in Salzburg klassische Gitarre studiert und weiß, sein sehr farbenreiches Spiel, sein Rhythmus-Gefühl, seine perfekte Intonation und überragende interpretatorische Fähigkeit voll auf die Zuhörer zu konzentrieren. Das gelang auch Frau Gelszinus.


Männer - Projekt - Chor im Kulturzentrum Bettinger



Am Sonntag, 17. Juni 2007 war der Männer – Projekt – Chor Schmelz zu Gast im Kulturzentrum Bettinger Mühle in Schmelz.

Dieser Chor wurde im Jahr 2004 von ihrem Chorleiter Horst Lenhof gegründet. Der Gründung lag die Idee zugrunde, junge Männer für Männerchorgesang zu begeistern. Die Zahl der Sänger stieg in den letzten drei Jahren kontinuierlich an, so dass mittlerweile rund 20 Sänger im Chor singen. Die Literatur spannt den Bogen von traditionellem Chorgesang (z.B. "La montanara") über Schlager (z.B. Comedian Harmonists "Isabella von Castilien") zu zeitgenössischem Pop (z.B. Die Prinzen "Mann im Mond"). Auf diese Weise versucht der Projektchor möglichst jeden Musikgeschmack zu erreichen.
Bei ihrem Auftritt begeisterten sie die vielen Besucher mit Liedern von Toni Ortolli, Lars G. Hedin, den Schürzenjägern, Die Prinzen, den Comedian Harmonists, Gwyn Arch u.v.a.


Unruhige Nächte - Chansons & Gedichte

Unruhige Nächte – Chansons und Gedichte: frech und frivol, präsentiert von Margret Gampper und Bernd Möhl
Am Freitag, 24. November 2006 gastierten Margret Gampper und Bernd Möhl im Kulturzentrum Bettinger Mühle mit ihrem neuen Programm: „Unruhige Nächte“. Margret Gampper begeisterte das Publikum gekonnt mit ihrem Gesang und ihrem schauspielerischen Können.
Ja, das erste Mal!
War es nun Ferdinand oder Emil, war es Wladimir oder vielleicht Dudule, der Franzose? Oder war es doch Eugène, der Cousin aus der Schweiz?
Die Liebe, die Liebe – hehre Minne und irdische Lust! Da werden Damen zersägt und Herren becirct, Mutter Oberin untersucht es mit der Brille, ein Keuschheitsgürtel rostet vor sich hin und ein rasender Stroganoff macht der Sache ein Ende.
Margret Gampper, Schauspielerin und Diseuse, interpretiert humorvoll und augenzwinkernd 15 Chansons zum Thema Liebeslust und –frust aus der Feder von u.a. Hollaender, Waldoff, Tucholsky und Walter Brandin, der für Helen Vita berühmtberüchtigte Lieder aus dem alten Frankreich übersetzte.
Die noch in den 60er-Jahren verbotenen Songs verbreiten heute durch ihre schelmische Art Schmunzeln und Heiterkeit.
Margret Gampper ergänzte ihre Darbietungen durch entsprechende Verse und kleine Gedichte. Sie wurde von Bernd Möhl am Piano begleitet.
Konzept: Margret Gampper - Regie und Choreographie: Barbara Michel




Buchvorstellung

“...schon wieder eine Elbe 2”
Am Mittwoch, 18. Oktober 2006 um 19.30 Uhr stellte Wolfgang Fries seine Bücher in der vollbesetzten Scheune der Bettinger Mühle vor.
Im Jahre 2004 erschien das erste Buch “...schon wieder eine Elbe”. In seinem ersten Buch schildert er seine Kinderjahre in Hamburg – Altona und seine späteren Jugendjahre in den Ortschaften Lebach, Niedersaubach und Gresaubach.
Wolfgang Fries wurde 1943 in den Kriegswirren von Hamburg geboren. Nach dem Tod seiner Mutter wuchs er bei den Großeltern auf. Sein aus Kriegsgefangenschaft entlassener Vater holte ihn Ende 1948 zu sich ins Saarland nach Gresaubach. Während der Fahrt in die neue Heimat rief der Junge beim Überqueren eines noch so kleinen Gewässers: „Schon wieder eine Elbe “So lautet auch der Titel seiner beiden Bücher. Während das erste Buch die Jahre von der Geburt bis zur Hochzeit mit seiner Jugendliebe im Jahre 1964 schildert, werden im zweiten Buch besondere Ereignisse aus den benannten Dörfern geschildert.
Er beschreibt Geschehenes bis zum Jahresende 1982. In dieser Zeit wurden seine Kinder geboren und er übernimmt mit seiner Ehefrau Mechthilde im Jahre 1972 die Dorfgaststätte am Marktplatz in Gresaubach: wie so üblich in den Ortschaften gab man ihm den Spitznamen „Gaul“, das mit seiner Tätigkeit bei der Post (Telekom) zu tun hatte. Sein Kontakt zu vielen Menschen prägten ihn und seinen Erzählstil. Seine beiden Bücher denen noch ein drittes folgen wird sind eine ungekünselte kurzweilige Lektüre für Leser jeden Alters.


T'n'T - die musikalische Revolution

Am Mittwoch, 21. Juni 2006 um 19.30 Uhr fand in der Scheune der Bettinger Mühle ein Konzert mit dem saarländischen Duo T’n’T, das sind Tobias Paulus und Tobias Rößler oder Tobias x 2, statt.
Seit 1999 besuchen sie die Kammermusik-Förderkurse an der Hochschule für Musik bei Frau Prof. Kristin Merscher. Das Duo T’n’T wurde im November 2003 durch den Landrat des Landkreises Saarlouis mit dem „Nachwuchspreis für künstlerisch Begabte 2003 des Landkreises Saarlouis“ ausgezeichnet.
Im Januar 2004 nahmen sie ihre erste CD „T’n’T“ auf. Im gleichen Jahr waren sie auch in vier eigenen Konzerten live zu erleben.
Außerdem erhielten das Duo Ende 2004 einen Förderpreis von der „Deutschen Jugendstiftung für Erziehung und Kultur“.
Mit Geige, Klavier und auch mit der Stimme zaubern diese zwei Musiker Werke klassischer Meister, Musical- und Filmmusik und populäre Gesänge.

Im Zuge unseres Kulturprogrammes war es eine Freude die beiden jungen Talente im Umgang mit ihren Instrumenten zu erleben. Eine facettereiche Interpretation wie „Kleine Nachtmusik“ von Mozart, „Czardas“ von Monti, über Brahms und Schubert und nicht zu vergessen die Ballade Nr. 1 g-Moll von Chopin, bis hin zu munteren Stücken von den Comedian Harmonists „Mein kleiner grüner Kaktus“, leichte lockere 4-händige Klavierspielarten verknüpft mit eigenen Texten.
Es war ein richtiges Kunsterlebnis, eine Freude mitzuerleben, wie diese jungen Interpreten Klangzauber mit Schwung präsentiert haben.
Ein Kulturereignis und –erlebnis erster Klasse in der Bettinger Mühle.
Sicherlich wird man in der Zukunft noch einiges von diesen jungen Künstlern Tobias Rößler und Tobias Paulus hören!!!


"Von Klassik bis Knef..."

Gelungenes Debut - „Von Klassik bis Knef…“
Am 28. September 2006 fand in der Scheune ein Konzert mit Gesang und Klavier unter dem Titel „Von Klassik bis Knef“ statt.
Die Sopranistin Silke Müller, ein Hochwaldgewächs aus Noswendel, begleitet von Sebastian Palz gab ein gelungenes Debut.
Bei vollem Haus wurden gefällige Songs gekonnt dargeboten. Unter anderem begeisterten sie ihr Publikum mit Liedern aus „Gianni Schicci“, „Carmen“, Elisabeth“, „Cats“ „Phantom der Oper“, „Pocahontas“, Die Schöne und das Biest“, „Porgy and Bess“, „Cabaret“ usw.
Dieses Debut war ein toller Erfolg!
Silke Müller erhält seit Januar 1993 klassischen Gesangsunterricht bei der Konzertsängerin Marianne Paul in Lebach. Mit dem Singen hat sie im Noswendeler Kinderchor begonnen und später sang sie zwei Jahre lang im Oratorienchor der Stadt Wadern. Derzeit singt sie bei der Gruppe „Chorage“ in Noswendel und einem neu gegründeten Ensemble in Michelbach. Als Solistin kann man Silke Müller mit einem Begleiter am Klavier bei Hochzeiten, Konzerten, Geburtstagen und Firmenfeiern erleben. Sie tritt zeitweise mit den „Christmas-Singers“ aus Konfeld auf und war von 1996-1998 Sängerin der nicht mehr existierenden Big-Band „Nightshift“ aus Morscholz. 1999 hat sie an der Hamburger „Stage School of Music, Dance and Drama“ im Rahmen eines „Intensiv-Workshop`s“ die Aufnahmeprüfung gemacht und diese mit Erfolg bestanden. Nun stand ihr die Möglichkeit zu einer dreijährigen Ausbildung zur Musical-Darstellerin offen. Nach langen Überlegungen und aus verschiedenen persönlichen Gründen, betreffend Familie, Beruf und Finanzen, hat sie diese Chance nicht wahrgenommen, absolvierte jedoch im Jahr 2000 ein Vorbereitungsseminar in Hamburg, d. h. eine Grundausbildung in Gesang, Tanz und Schauspiel.
Trotz ihrer bisherigen gesanglichen Erfahrungen war der Auftritt in der Bettinger Mühle ihr erstes alleiniges Konzert.
Sebastian Palz stammt aus Beckingen. Bereits mit sechs Jahren erhielt er Klavierunterricht, mit zwölf Jahren kam dann noch die Kirchenorgel hinzu. Mit 15 Jahren wurde er Organist seiner Heimatpfarrei und nach dem Abitur studierte er Musik in Saarbrücken. Von 2000-2006 war er Organist und Chorleiter der Pfarreiengemeinschaft Nunkirchen-Büschfeld.



(C) 2006 - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken