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Literaturabende
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Wanderungen mit L. Uhland u. Th. Fontane
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Über einhundert Gäste waren am 19.05.2010 mit großen Erwartungen in das Kulturzentrum Bettinger Mühle gekommen, um Gedichte und Balladen von Ludwig Uhland und Theodor Fontane zu hören. Eingeladen hatte der Literaturkreis unter der Leitung von Dieter Steffen. Die Leser dieses Abends, Elisabeth Engels, Anita Gärtner, Viktor Weber, Louisa Frischbier sowie Miriam Fries und überhaupt alle Akteure des Literaturkreises sind Amateure, die unentgeltlich, nur aus Freude an der Literatur lesen und zur Freude des Publikums, das auch an diesem Abend wieder voll begeistert war. Der Geschäftsführer der Saarland-Sport-Toto GmbH Jürgen Schreier, der als Schirmherr eingeladen war, kam zu folgender Feststellung: „Es ist beeindruckend wie das Literaturteam so spannend, mit Gefühl und ideenreich diese Literaturabende gestaltet. Der große Erfolg gibt ihrem Konzept Recht.“ Die neue Koordinatorin für kulturelle Zusammenarbeit, Frau Dr. Susanne Reichrath schrieb uns, was alle Gäste vom Abend sagten: “Ein wunderbarer Abend über Uhland und Fontane. Sie bereiten allen Gästen wunderbare Eindrücke, stimmungsvoll und eindringlich. Ich komme immer wieder gerne.“ Ein vorletzter Eindruck im Gästebuch liest sich so: „Sehr beeindruckend die jungen Vorleser.“ Das ist auch eine unserer Aufgaben, die wir wahrnehmen wollen. Freude am Lesen an die Jüngeren weiterzugeben. Mit der letzten Eintragung wollen wir unsere kleine Nachlese auf diesen erfolgreichen Abend beenden. Sie stammt von unserem Gründer des Literaturkreises und Ehrenvorsitzenden des Kulturzentrums, das sein Lebenswerk ist, Herrn Elmar Schmitt. Dass er stolz auf uns ist – ehrt uns und ihn. Danke Elmar! Wir freuen uns also wieder auf Sie, liebes Publikum zum Herbstanfang am 22.09.10, wenn der Literaturkreis wieder einlädt zum Friedrich-Hölderlin-Abend. Schöne Ferien! Dieter Steffen
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Foto: Monika Buchmann v.l.n.r.: Louisa Frischbier, Dieter Steffen, Viktor Weber, Schirmherr Jürgen Schreier, Anita Gärtner, Karl-Heinz Staudt, Miriam Fries, Elisabeth Engels
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Weihnachts-Sternstunden
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Nachlese: Weihnachts-Sternstunden an der Mühle Und es war nicht nur angekündigt – es wurden auch, für die voller Erwartung gekommenen etwa 100 Gäste, zwei „Sternstunden“ besonderer Art. „Gib’ das Sternenglanz mich freut! So wertvolle Worte, die ich für lange mit mir tragen werden!“ schrieb einer der Gäste über ein Gedicht, das Miriam Fries von Hugo von Hofmannsthal vortrug. Und so konnten die übrigen Vortragenden Elisabeth Engels, Anita Gärtner, Renate Zeutzem, Viktor Weber und Louisa Frischbier sich des Beifalls auch vieler junger Zuhörer gewiss sein. So schrieb die 20-jährige Janine S. in unser Gästebuch: „Überall wird von Ruhe und Besinnlichkeit gesprochen. Überall geht dies in unserer heutigen Konsumgesellschaft verloren. Dieser Abend konnte in mir ein wenig Weihnachtsstimmung auslösen und strahlt in sich eine besondere Ruhe aus. Janine“ Während es draußen bitterkalt war, wurde es in den Herzen drinnen Dank der Vortragenden immer wärmer. Einige Stammgäste haben wir schmerzlich vermisst, verweisen aber auf unsere CD von diesem Abend und auf Mittwoch, den 12.05.2010, wenn es heißt „Wanderungen mit Ludwig Uhland und Theodor Fontane. So kommen wir auch zu H. Reichert-Rausch, die uns in unser Gästebuch schrieb: „Dieser Abend (Weihnachts-Sternstunden) hat mir sehr gut gefallen, hat meine Seele erquickt. Ich war zum ersten Mal hier und werde wieder kommen“. Dieter Steffen
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Foto: Monika Buchmann v.l.n.r.: Renate Zeutzem, Louisa Frischbier, Dieter Steffen, Miriam Fries, Elisabeth Engels, Viktor Weber, Anita Gärtner
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Geh aus mein Herz und suche Freud ...
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Nachlese zum Literaturabend „Geh aus mein Herz und suche Freud“ am 26.08.09
„Sehnsucht nach dem Paradies“ so drückte sich unsere Schirmherrin, Frau Renate Dittgen aus, wenn sie gefragt wurde, was für sie die Aussage der vielen wundervollen Gedichte war, die meisterhaft vorgetragen wurden von Elisabeth Engels, Anita Gärtner, Renate Zeutzem, Viktor Weber, Jolien Quinten, Louisa Frischbier und Miriam Fries unter der Gesamtleitung von Dieter Steffen. Und weiter heißt es im Gästebuch: „ Heute Abend hat sich uns eine Welt aufgetan, die vielleicht nur derjenige nachempfinden kann, der selbst ein Gärtlein hat, und dem die Blumen zugetan sind. Farbenpracht und Vielfalt, Düfte, Freude, Glück, Liebe, Wehmut, Sehnsucht nach dem Paradies.“ Ein anderer Gast schrieb begeistert: „ Es war ein wunderschöner Abend. Morgen früh erzähle ich meinem Garten von dem schönen Abend in der Bettinger Mühle“. Weiter lesen wir im Gästebuch und das war die Meinung der über einhundert Gäste: „Sehr schön gelesen und eine tolle Atmosphäre“. Wir danken unserer Sponsorin Frau Renate Dittgen für die Sach- und Geldspenden. Ebenso für die wundervolle Ansprache. Wenn auch Sie einen schönen Abend erleben möchten, am Mittwoch, den 16. Dezember 2009 um 19.30 Uhr findet der nächste Literaturabend im Kulturzentrum Bettinger Mühle unter dem Thema: „Weihnachts-Stern-Stunden an der Mühle“ statt. Dazu sind Sie jetzt schon herzlich eingeladen. Dieter Steffen
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Foto: Monika Buchmann v.l.n.r. Vordere Reihe: Louisa Frischbier, Viktor Weber, Miriam Fries, Elisabeth Engels - Hintere Reihe: Jolien Quinten, Dieter Steffen, Karl-Heinz Staudt, Renate Dittgen, Renate Zeutzem, Anita Gärtner
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Goethe beim 10-jährigen Bestehen
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Nachlese zum Goethe-Abend am 10.12.08 – 10 jähriges Bestehen des Literaturkreises im Verein zur Erhaltung Bettinger Mühle e.V.
… und jedermann erwartet sich ein Fest! Einen Goethe-Abend hatte der Literaturkreis angekündigt, wie immer unter der Leitung und Planung von Dieter Steffen und wie immer in der Scheune der Bettinger Mühle. Doch diesmal wurde es ein Goethe – Literatur – Fest! So sahen es auch über 150 Gäste! In der festlich dekorierten und ausverkauften Scheune, angeführt von der Schirmherrin des Abends, Staatssekretärin Gaby Schäfer vom Ministerin für Bildung, Familie, Frauen & Kultur Saarbrücken. Sie schrieb in unser Gästebuch: „Ich habe hier den Goethe-Abend erlebt, den ich nie vergessen werde – es war wunderbar, hier stimmt alles“. Und weiter: „Alle Akteure lesen wie Profis und man spürt das Feuer für die Literatur, auch bei dem wunderbaren Publikum“. Ein anderer Gast schrieb: „Vor allem die Zusammenarbeit von jung und alt hat mir sehr gut gefallen“. Danke! Gerade darauf ist der Literaturkreis besonders stolz. Und da wir gerade beim Nachwuchs sind, wollen wir zwei Höhepunkte des Goethe – Vortrages herausheben, einmal das Gedicht „Gretchen am Zwinger“, gesprochen von der elfjährigen Louisa Frischbier, sowie „Klärchens Lied“, interpretiert von der neunjährigen Miriam Fries. Da war selbst die Staatssekretärin überrascht von soviel schlichter Frömmigkeit und Differenziertheit. Was gehört denn noch zu einem richtigen Fest? Geschenke! Die gab es auch. Damit wären wir bei der sehr erfolgreichen Schmelzer Bauunternehmerin Renate Dittgen, die dem Literaturkreis ein neues Logo entworfen und einen schönen Schaukasten gesponsert hat. Weiterhin konnte sie uns über 100 Exemplare, des von ihr verlegten bibliophilen Geschenkbändchens mit Tiergedichten überlassen, die der Literaturkreis an seine Gäste verschenkte. In einem gesonderten Beitrag werden wir über diesen Kultursponsering ausführlich berichten. Das Kulturzentrum Bettinger Mühle, bzw. der Literaturkreis können sich glücklich schätzen, eine derart kulturbewusste und kunstsinnige Sponsorin auch für die Zukunft an seiner Seite zu wissen. Kommen wir zurück zum Gästebuch, in dem es auch die Bemerkung gab: „Ich war hier, fein, aber zu lang, bis dann!“. Das wollen wir so verstehen: Wenn Robert Schumann von Franz Schuberts großer C-Dur Sinfonie sprach, sagte er nie, sie sei zu lang, sondern er höre „himmlische Längen“. Das hätte auch Goethe gefallen! Vielen Dank an Herrn Adelmann, der zusammen mit seiner Frau an diesem Abend für den weihnachtlichen Duft in der Scheune verantwortlich war. Sie backten frische Zimtwaffeln und boten sie zu Gunsten des Mühlenvereins zum Verkauf an. Auch der Staatssekretärin herzlichen Dank für ihre Spende. Dieter Steffen
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10 Jahre Literaturkreis
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10 Jahre Literaturkreis im Verein zur Erhaltung der Bettinger Mühle e.V. Seit Gründung des Mühlenvereins im Jahre 1993 war es das Bestreben der ersten Mitglieder, der KULTUR im wieder zu belebenden Mühlenensemble einen hohen Stellenwert einzuräumen. Aber dafür mussten erst mal die Voraussetzungen geschaffen werden. Bestärkt durch die ersten Erfolge auf musikalischem und pantomimischen Gebiet wagte man sich auch bald an die Literatur. Elmar Schmitt lud schon im Frühjahr 1998 im Mühlenbrief Nr. 13 die Literaturfreunde innerhalb der Vereinsmitglieder in die Scheune der Mühle ein, wo er am 9. März 1998 die ca. 15 erschienenen Literaturbegeisterten mit den neuesten Gedichten des Saarländers Johannes Kühn vertraut machte bzw. auf das neu erschienene Buch des Schmelzer Schriftstellers Klaus Bernarding verwies. In der anschließenden Gesprächsrunde versuchte man, den künftigen Treffen eine Form zu geben. Man einigte sich darauf, dass zunächst einmal einzelne gerade das von ihnen gelesene Buch vorstellen sollten und auch erklärten, warum sie sich diesen Titel ausgesucht hätten. Ich erinnere mich noch, dass damals der Spanier Javier Marias mit seinem Buch "Mein Herz so weiss" gleich von mehreren gelesen und sehr unterschiedlich diskutiert wurde. Gerd Germeyer machte im Herbst des gleichen Jahres mit Kafka’s Werken vertraut und las aus der "Verwandlung". Dieter Steffen, der schon seit dem ersten Erscheinen unseres "Mühlenbriefs" im Dezember 1994 als ständige Spalte "Das Mühlengedicht" aussuchte und kommentierte, stellte uns dann ebenfalls 1998 seine Lieblings-Lyriker vor. Im November 1998 kam es zur ersten Autorenlesung mit Klaus Bernarding. Bei Dieter Steffen konnte man ein "gewisses Feuer" für diesen Teil der Kulturarbeit feststellen und so wurde er im Dezember 1999 beauftragt, künftig den Literaturkreis innerhalb des Mühlenvereins zu leiten. Das war eine Aufgabe, der er sich gerne unterzog. Im November 2000 lud er die Lebacher Buchhandlung Queißer ein, damit sie uns mit den neuesten Büchern der Herbstproduktion bekannt machen sollte. 2001 waren Ursula Götzinger und Ingrid Maria Sander seine Gäste, die uns aus ihren Büchern vorlasen. Den ersten "Dichter-Abend" wie ihn Dieter Steffen heute noch mit grossem Erfolg durchführt, widmete er Theodor Storm. Inzwischen hatte er sich eine Gruppe von Vortragenden ausgesucht, die den unterschiedlichen Gedichten und Texten ihre Stimme verliehen. Elisabeth Engels, Karin Steffen, Viktor Weber gehörten zu der ersten Crew. Für die musikalische Begleitung sorgte Dieter Steffen mit ausgewählter und passender Musik, technisch begleitet vom Studio Leico. Am 12. September 2002 hatten wir die Freude, Johannes Kühn, den inzwischen international bekannten saarländischen Lyriker bei uns zu haben, begleitet von Irmgard und Benno Rech, die sich um die Herausgabe seiner unzähligen Gedichte grosse Verdienste erworben haben. Es ist fast unmöglich, alle Abende des Literaturkreises aufzuführen, aber immer wieder gelang es seiner Leitung, mit neuen Literaturformen vertraut zu machen. Unter dem Thema "Facetten des Lebens" las Elisabeth Engels ihre Lieblingsgedichte, danach stellte Vera Conrad ihren Roman vor, der sich mit dem Thema Mobbing befasste. Mit entsprechendem Rahmenprogramm hieß es im Oktober 2003 "Lesen wie Gott in Frankreich". In der vorweihnachtlich geschmückten Mühlenscheune bei Tannenduft, Kerzenschein und Glühwein wurden den zahlreichen Besuchern die schönsten deutschen Balladen meisterhaft vorgetragen und so mancher konnte im Geiste die einstmals in der Schule gelernten Klassiker stumm mitsprechen. Der Zuhörerkreis vergrösserte sich von Mal zu Mal, oft musste die Plätze auf der Tenne miteinbezogen werden, so beim Rilke-Abend "Ich finde dich in allen Dingen". Inzwischen waren die Scheunen-wände jeweils mit den Porträts der Dichter bezw. Schriftsteller geschmückt und es war aus den profihaft ausgearbeiteten Textbüchern vieles über ihr Leben und Werk erfahrbar. Bei den stets hervorragend ausgesuchten musikalischen Zugaben konnte man, so das Zitat einer Zuhörerin "für einen ganzen Abend mal die Seele baumeln lassen". Erstaunlich die Vielfalt in der Gestaltung: Lyrik, Roman, Ballade, Erzählung, Novelle usw. in- oder ausländischer Schriftsteller, auch Interpretationen durch Kenner wie Albert Wager zum Roman "Madame Bovary" oder Vorträge aus eigenen Schriften (Hans-Erich Kirsch, Wolfgang Fries u.a.) Bei Tee und indischem Gebäck lauschten die Zuhörer Joachim Ickrath zum Thema "Orient und Okzident", es gab einen "Frauen-Abend" mit entsprechenden Gedichten, wo man begeistert war vom Zusammenklang von Text, Stimme und Musik. Dem 200. Todestag von Friedrich Schiller war ein eigener Abend gewidmet. Durch Presse und Funk waren inzwischen die Literatur-Abende des Kulturzentrums "Bettinger Mühle" landesweit bekanntgeworden und so überraschte es nicht, dass sich zum Mörike-Abend am 21.09.2005 der damalige saarländische Kultusminister Jürgen Schreier höchstpersönlich in die Mühle begab und völlig überrascht von der "Kultur auf dem Lande" war. Zitat: "Sowas, mitten in der Woche, wäre in Saarbrücken undenkbar: 140 Personen, die sich an einem gewöhnlichen Donnerstag in der Woche versammeln, um Mörike-Gedichte zu hören." Er war hellauf begeistert. Immer wieder wurden die Buchhandlungen Queisser oder Hell eingeladen, nach den Buchmessen Neuerscheinungen vorzustellen. Auch der saarländische Rundfunk nutzte unsere Scheune, um die Sendung "Fragen an den Autor" von hier aus zu übertragen, bei welchem Anlass die Scheune doppelt so gross hätte sein müssen, um alle Interessierten Platz zu bieten. Der Moderator Jürgen Albers, begeistert von dieser Resonanz, wollte dann kurz danach höchstpersönlich sein neuestes Buch "Neues vom kleinen Großmeister" vorstellen, was den Zuhörern grosse Freude bereitete. Dass man Foto und Literatur wunderbar kombinieren kann, zeigte der Abend "Poesie trifft Fotografie": herrliche Aufnahmen von Dieter Steffen, unterlegt mit Texten von Rainer Maria Rilke, die auch grosse Resonanz beim Publikum fanden. Es gab Abende, die Heinrich Heine, Wilhelm Busch, Joseph Freiherr von Eichendorff, Christian Morgenstern, Mathias Claudius oder Hermann Hesse gewidmet waren. Jeder Abend bei stets ausgebuchter Mühle, ein Erlebnis für sich. Der Kreis der Vortragenden hatte sich längst erweitert: Natalie Follenweider, Jolien Quinten, Louisa Frischbier und das Kind Miriam Fries waren dazu gekommen und eine betrachtenswert neue Stimme: Anita Gärtner! Einen denkwürdigen Abend erlebten die Zuhörer am 12. September 2007 beim "Brecht-Abend", als der ehemalige Ministerpräsident des Saarlandes und Buchfreund Reinhard Klimmt persönlich die Schirmherrschaft übernommen hatte und sich aktiv in die Reihe der Vortragenden einreihte, zusammen mit dem ehemaligen Staatsschauspieler Georg Lauran, der leider kürzlich verstorben ist. Hans-Jörg Schu aus Saarlouis machte uns mit seinem Abend "Auf den Spuren des Odysseus" mit der vielfältigen Bearbeitung des Odyssee bekannt, Hans-Erich Halberstadt mit dem spanischen Dichter Federic Garcia Lorca bei den "Andalusischen Impressionen". Dieter Steffen scheut sich auch nicht vor Experimenten. So lud er im Juni 2008 junge saarländische Lyriker ein, die sich "Fleurs du Mal" nennen und bei den Zuhörern die unterschiedlichsten Reaktionen – meist positiv – hervorriefen. Einer der letzten Abende hatte die schönsten deutschen Tiergedichte zum Inhalt. Die Schirmherrin des Abends, die Schmelzer Unternehmerin Renate Dittgen, trug selbst ein Tiergedicht vor und hatte als Gast Johannes Kühn mitgebracht, der ebenfalls aus seinem umfangreichen Oeuvre ein Tiergedicht über "Das Hausschwein" vorlas. Ein gelungener Abend, der die Schirmherrin so begeisterte, dass sie die Texte des Abends eigens drucken ließ, um sie an die treuen Zuhörer zu verschenken. Bravo! Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums wird uns Dieter Steffen und sein Team am 10. Dezember 2008 einen "Goethe-Abend" schenken, wofür wir ihm heute schon ganz herzlich danken wollen, verbunden mit einem ganz großen Dank aller Zuhörer, die sich von Mal zu Mal auf die Veranstaltungen des Literaturkreises freuen, dem wir auch für die Zukunft noch ein langes Leben wünschen. Bei dieser Gelegenheit ein ganz besonderer Dank an Dieter Steffen, der bisher für 50 (!) Mühlenbriefe immer wieder "Mühlengedichte" fand, sie kenntnisreich kommentierte und allen Lesern damit sicher viel Freude bereitet hat. Danke, lieber Dieter, für Deinen wichtigen Beitrag zum KULTURzentrum Bettinger Mühle! Elmar Schmitt
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Nachlese "Die schönsten deutschen Tiergedichte"
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Auch zwei Hunde unter den Gästen Am Mittwoch, den 20. August veranstaltete der Literaturkreis im Kulturzentrum Bettinger Mühle unter der Leitung von Dieter Steffen, einen Abend mit dem Titel: “Das schönste deutsche Tiergedicht”. Die Schirmherrschaft hatte Frau Renate Dittgen übernommen, die als große Tierliebhaberin bekannt ist. Bei der Begrüßung trug sie ein Gedicht über Hunde vor - dazu hatte sie ihre beiden Hunde "Henley & Mortimer" mitgebracht. Als Überraschungsgast hatte Frau Dittgen, zur großen Freude des Literaturkreises, den renommierten Dichter Johannes Kühn eingeladen, der im Anschluss das Gedicht „Das Hausschwein“ vortrug. Die über 70 Gäste, darunter Frau Rita Waschbüsch, u.a. ehemalige Sozialministerin in der Saarländischen Landesregierung und Vizepräsidentin des Saarländischen Landtags, die sich in der Scheune einfanden, waren allesamt begeistert, was auch in unserem Gästebuch festgehalten wurde: „Das war ein wunderschönes Abend…“, „Es war ein toller Abend!“, „Danke für die hervorragende Auswahl an Tiergedichten…“ und Frau Dittgen schrieb: „Ich bin total begeistert und werde bestimmt nicht das letzte Mal hier gewesen sein. Herzlichen Glückwunsch für soviel Engagement und Begeisterung für die Literatur“. Vielen Dank unseren Leserinnen Elisabeth Engels, Anita Gärtner, Natalie Follenweider, Jolien Quinten, Louisa Frischbier und Miriam Fries. Auch sei Frau Renate Dittgen für die großzügige Spende ganz herzlich gedankt.
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Nachlese "Fleurs du Mal"
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Es ist eine schöne Tradition vom Kulturzentrum Bettinger Mühle, das wunderschöne Ambiente der alten Scheune auch jungen, aufstrebenden Künstlern kostenlos im Literaturkreis zur Verfügung zu stellen. So geschehen mit der Gruppe „Fleurs du Mal“ am Mittwoch, 4. Juni 2008. Die Scheune war mit über neunzig, meist jungen Gästen ausverkauft! Darunter sogar ein so renommierter Dichter wie Johannes Kühn, sowie Professor Benno Rech mit Gattin. Das Fazit von Johannes Kühn lautete: „Sie bemühen sich und erreichen auch etwas – beurteilt sind Jung und Alt“ und Professor Benno Rech fügte hinzu: „Wir wollen den jungen Dichtern die Ehre erweisen.“ Auch wir danken für ihr Kommen. Der Abend wurde von „Fleurs du Mal“ als „Gesamtkunstwerk“ angelegt und war ein voller Erfolg für die Gruppe. „Allein das Zuhören hat schon begeistert“, „Es war ein toller Abend!“ Das war die Meinung aller, die das Glück hatten, dabei gewesen zu sein. Wir zitieren aus dem Gästebuch: „Wow! Eine gelungene Vorstellung, die Dichtung, Musik und Theater miteinander verbindet. Stilistische Vielfalt, die Texte manchmal mit philosophischer Tiefe, die Vorträge fesselnd“. Dieser „Schwarze Zirkus“ ließ einen Gast bekennen: „Ich bin verwirrt, sprachlos und begeistert.“ So war auch dieser Abend ein wiederholter Beweis dafür, dass die Entscheidung im Literaturkreis junge Talente zu fördern, vom Leiter desselben, Dieter Steffen, wegweisend ist. Wir danken allen und hoffen Sie am 20. August 2008 bei den schönsten deutschen Tiergedichten wieder zu sehen.
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Nachlese zum Hermann Hesse - Abend
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Hesse’ s Beliebtheit ungebrochen Der Hermann Hesse-Abend am 07. Mai 2008 war ein literarisches Ereignis, das mit ca. 140 Gästen alle bisherigen Veranstaltungen des Literaturkreises weit übertraf. Der Besucherstrom riss, zumal bei solch einem „Kaiserwetter“, nicht ab. Ein Gast schrieb einfach: „Scheen war’s!“ „Wie haben die herrlich dargebrachten Verse genossen – sie mit Rotwein begossen!“ was im Übrigen ganz im Sinne von Hermann Hesse gewesen wäre. „Eine Super-Reklame für die Bettinger Mühle!“ Die Idee nach 45 Minuten die Pause ausnahmsweise auf 30 Minuten auszudehnen, wurde dankbar angenommen, was sogar noch zu einer kleinen Mühlenführung ausgenutzt wurde. So war der Abend ein erneuter Beweis dafür, dass Hermann Hesse’s Beliebtheit ungebrochen ist und auch der Literaturkreis mit seinen Protagonisten, eine enorme Bereicherung im Schmelzer Kulturleben darstellt. Sie dürfen sich schon auf Mittwoch, 20.08.08 um 19.30 Uhr freuen, an dem unter der Leitung von Dieter Steffen die schönsten deutschen Tiergedichte vorgetragen werden. Dieter Steffen
Auf dem Foto v.l.n.r.: Jolien Quinten, Louisa Frischbier, Viktor Weber, Anita Gärtner
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Nachlese zum Matthias Claudius - Abend
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Weihnachtlicher Literaturabend in der Bettinger Mühle In der weihnachtlich geschmückten und nach Zimtwaffeln dufteten Scheune der Bettinger Mühle fand am Mittwoch, 12. Dezember der letzte Literaturabend in diesem Jahr statt. Er war dem Dichter Matthias Claudius gewidmet. „Ich bin noch ganz befangen von dem wunderbaren Vortrag. Dieser Abend war ein besonderer Genuss“, so beschrieb die Schirmherrin, Staatssekretärin Dr. Susanne Reichrath vom Kultusministerium Saarbrücken, den Abend. Und weiter aus unserem Gästebuch: „Es ist den Freunden des Literaturkreises wieder einmal gelungen einen besonderen und anspruchsvollen Leseabend zu gestalten. Die sorgsam und einfühlsam vorgetragenen Gedichte haben mir Matthias Claudius näher gebracht.“ So der ähnlich erging es allen 110 Gästen, die diesem Abend beiwohnten, der vom stellvertretenden Vorsitzenden Karl-Heinz Staudt auf bekannt lockere Art moderiert wurde. Der nächste Literaturabend unter der Leitung von Dieter Steffen findet am 07. Mai 2008 über Hermann Hesse statt.
auf den Foto v.l.n.r. Dieter Steffen, Karin Steffen, Alfred Herrmann, Louisa Frischbier, Viktor Weber, Elisabeth Engels, Dr. Susanne Reichrath, Jolien Quinten
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Nachlese zum "Großen Brecht-Abend"
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Volles Haus beim Brecht- Abend! Am Mittwoch, 12. September um 19.30 Uhr fand in der Scheune der Bettinger Mühle der große „Bertolt Brecht – Abend“ statt. Man darf getrost von viel Glück sprechen, wenn man zu den 130 Personen gehörte, die diesen Abend miterleben durften. Der Schirmherr, der ehemalige saarländische Ministerpräsident und Literaturkenner, Reinhard Klimmt hat es mit seinem Eintrag in unser Gästebuch klar definiert: „Ein großartiger und bewegender Abend!“ Ein Ärzte-Ehepaar aus Paris schrieb: „Klasse! – Super! – Einmalig!“ Unser Ehrenvorsitzender und Gründer des Literaturkreises Elmar Schmitt sprach es aus: „Das war ein denkwürdiger Abend!“ Die ganze Veranstaltung war „ungeheuer Brecht“ von allen Vortragenden. Von der Germanistikstudentin bis zu einigen Deutschlehrern waren alle begeistert, wie wir in Lyrik und Musik Brecht auferstehen ließen. Nochmals vielen Dank an unser sehr anspruchsvolles Publikum! Wann können wir diese „Sternstunde der Lyrik“ wieder erreichen? Dieter Steffen Auf dem Foto v.l.n.r.: Georg Lauran, Natalie Follenweider, Reinhard Klimmt, Elisabeth Engels, Karin Steffen, Dieter Steffen und Jolien Quinten.
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Literaturabend "Joseph von Eichendorff"
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Nachlese zum Literaturabend "Joseph von Eichendorff" am 09. Mai 2007
Ein Freiherr verzaubert das Publikum in der Bettinger Mühle in Schmelz
„...und die Welt hebt an zu singen, triffst du nur das Zauberwort.“
Diese Verse von Joseph von Eichendorff, die der stellvertretende Vorsitzende des Mühlenvereins Karl-Heinz Staudt am Ende dieses denkwürdigen Abends zitierte, mag seine magische Wirkung , wie erhofft, ausgeübt haben. Dieter Steffen, der Leiter des Literaturkreises des Vereins zur Erhaltung der Bettinger Mühle e.V., hat bei der Erstellung des Eichendorff-Vortrages wohl das „Zauberwort“ getroffen. In der alten Scheune der Bettinger Mühle warteten 110 neue Stühle darauf besetzt zu werden – was wie selbstverständlich geschah. Seit Eichendorff’s Geburt sind zwei Jahrhunderte vergangen, und sein Tod liegt 120 Jahre zurück. Eine kurze, eine lange Zeit – es kommt auf den Blickwinkel an. Seine Vorstellungen vom Aufbau der Gesellschaft sind überholt, seine politischen Ideale und Ziele liegen uns fern. Doch obgleich die Wälder dezimiert, die Nachtigallen seltener geworden sind und der Mond, auf dem die Astronauten Fuß gefasst haben, eine sehr veränderte Welt beglänzt, das Waldesrauschen von Eichendorff’s Gedichten und ihr sinnberückender, herzbewegender Sehnsuchtslaut, tönen für jeden, der zu hören willig ist, in unveränderter Schönheit fort. Das merkten unsere anspruchsvollen Gäste in der ausverkauften Mühle sofort. Sollte man ein Fazit von diesem wundervollen Abend ziehen, so benutzen wir die Worte, die ein Gast am Schluss sagte: „Dieser Abend war Balsam für die Seele“. Die Sprecher, die Dieter Steffen als Leiter um sich scharte, waren: Elisabeth Engels (als Dank des Mühlenvereins am Ende mit Rosen bedacht), Viktor Weber, Karin Steffen, Jolien Quinten, sowie für Louisa Frischbier, die erkrankt war, die einspringende Natalie Follenweider. Als Gäste konnten u.a. begrüßt werden: der Vertreter der Landrätin, Klaus Müller, der Kulturdezernent der Stadt Lebach Klaus Reichert, sowie der Schauspieler und Regisseur Georg Lauran (u.a. Staatstheater Saarbrücken). Letzterer im Besonderen sprach sich sehr belobigend über die Sprecher aus. Das macht uns Mut für den am 19.09.07 stattfindenden „Berthold Brecht-Abend“, bei dem Herr Lauran selbst mitwirken möchte. Da dürfen wir sehr gespannt sein. Ein Mitschnitt (Doppel CD) dieses Eichendorff-Glanzpunktes ist für 20.- € im Mühlenbüro erhältlich.
In eigener Sprache sein noch erwähnt, dass der Literaturkreis auch neue Sprecher sucht. Alle, die Mut haben, mögen sich bitte bei Dieter Steffen, Tel: 0163/5490711 oder im Mühlenbüro, Tel: 06887/888654 melden.
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Weihnachten an der Mühle
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Nachlese zum Literaturabend "Weihnachten an der Mühle" an der Bettinger Mühle Ein Gelehrter ging ruhig aus der Lesung nach Hause. Man fragt ihn: “Wie seid ihr zufrieden gewesen?” Er sagt: “Nun, wären es Bücher, ich würde sie immer wieder lesen!” In der Tat: So erging es allen Zuhörern in der Literaturlesung “Weihnachten an der Mühle” am 6. Dezember 2006. Die Mühle war natürlich ausverkauft, da der Literaturkreis unter der Leitung von Dieter Steffen sich steigender Beliebtheit erfreut. Über zwei Stunden!!! harrten die Zuhörer in der gut geheizten Scheune der Bettinger Mühle aus, bis mit dem Schlusschor aus Bach’s “Weihnachtsoratorium” das Ende dieses schönen Abends angezeigt wurde. Vom gerademal neunjährigen Oliver Hesse bis zur 95-jährigen Frau Dr. Bock-Wiersberg waren alle Zuhörer froh, dabei gewesen zu sein. Der stellvertretende Vorsitzende Karl - Heinz Staudt dankte anschließend den Vorlesenden: Frau Elisabeth Engels, Frau Karin Steffen, Herrn Victor Weber, sowie den Kindern Jolien Quinten und Louisa Frischbier. Sie alle haben den Beifall am Schluss der Veranstaltung verdient. Somit hat der Literaturkreis wieder erneut bewiesen, dass man kein Gelehrter sein muss, um zufrieden und be-glückt aus seinen Veranstaltungen nach Hause zu gehen. Wir, der Literaturkreis, würden uns freuen, dieses Glück auch Ihnen vermitteln zu können und laden Sie schon jetzt dazu ein. Am Mittwoch, 09. Mai zu einem “Eichendorff”-Abend unter dem Titel: “Schläft ein Lied in allen Dingen...” Dieter Steffen
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Wilhelm Busch - Abend
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Nachlese zum Wilhelm-Busch-Abend in der Bettinger Mühle in Schmelz
„Vom Geist der dahinter steckt…“ - Literaturabend Wilhelm Busch
Am Mittwoch, dem 20. September 2006 widmete der Literaturkreis dem großen Poeten Wilhelm Busch einen Abend in der gut besuchten Scheune der Bettinger Mühle. Der deutsche Dichter Otto Julius Bierbaum (1865 – 1910), ein Zeitgenosse Wilhelm Busch’s, schrieb das Wort „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“. Dieser Spruch ist zutreffend für den Vorläufer der heutigen Comic-Zeichner, dem Maler-Poeten Wilhelm Busch. Der niedersächsische Dichter und Zeichner ist nach einem Wort von Hermann Alves populär wie Keiner und unbekannt wie selten Einer. Dem „unbekannt wie selten Einer“ wollten wir mit diesem Abend etwas abhelfen. Bis vor kurzem war nebst der Bibel noch irgendwo in jedem deutschen Haushalt ein Wilhelm-Busch-Album zu finden. Wilhelm Busch’s Schaffen geht von Slapstick bis zur ironischen Satire. Natürlich können Kinder Busch noch nicht wirklich verstehen, aber sie sehen die lustigen Bilder und erfreuen sich daran. Dazu gehören meist die vorgelesenen Verse. Busch’s ironischen Bezug auf die Zeit des „Deutschen Bürgertums“ bleibt ihnen und auch vielen Erwachsenen meist verschlossen. Elisabeth Engels, Victor Weber, Jolien Quinten und neu dabei Louisa Frischbier haben für sie Busch interpretiert. Mit im Boot war auch die Besitzerin der Bettinger Mühle, Emmi Dörr. Wir sind sicher, dass es allen gefallen hat sagen frei nach Wilhelm Busch: „Es ist schön, wenn wir die Freunde kommen sehn, wenn sie schließlich bei uns bleiben und sich mit uns die Zeit vertreiben, und wenn sie so spät als möglich wieder gehen, Ist’s auch recht schön.“
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Heine Abend
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Nachlese zum Heinrich-Heine-Abend in der Bettinger Mühle in Schmelz
Literaturabend ein toller Erfolg … und jedermann erwartet sich ein Fest… Jeder Literaturabend unseres Literaturkreises steht zunächst auf recht schwankenden Säulen, soll er so glücklich verlaufen, wie der Heine Abend vom 03. Mai 2006 im Kulturzentrum Bettinger Mühle in Schmelz, und soll so etwas Schönes dabei herausschauen, müssen zunächst einige Energien von allen Mitarbeitern miteinander harmonisiert werden. Dazu gehört letztendlich auch das Publikum, das im Falle unseres Literaturkreises ein Erlesenes ist. Was dann den Riesen Erfolg, wie beim Heinrich-Heine-Abend zu erleben, ausmacht, ist, dass es keine Kluft gibt, zwischen dem Gefühlsausdruck der Literatur und der Schönheit des musikalischen Ausdrucks, die einander ablösen. Welcher Zauber nun zieht stets so viele Besucher in das Kulturzentrum Bettinger Mühle? Weil all diese Literaturabende Edelsteine sind im blühenden Beet der Kultur, ein notwendiger Luxus, dessen gerade der heutige Mensch dringend bedürftig ist, weil er es ihm erlaubt, Aggressionen der Gesellschaft zu überwinden – er benutzt diese Abende als Zauberschiffe zu den Ufern der Phantasie. Dem Sprecherteam, bestehend aus Frau Elisabeth Engels, Herrn Viktor Weber, sowie der 11-jährigen Jolien Quinten gebührt höchstes Lob. Alle bewiesen künstlerisches Gefühl und Sprachkultur. Es war wie bei einem Festessen: Man konnte Köstlichkeit auf Köstlichkeit genießen. So genoss das Publikum Heines Lyrik mit einer ihm vertrauten Musik. Der Glanz in den Augen der Menschen am Ende des Abends war den Protagonisten Dank genug. Wann dürfen wir Sie zu einem schönen Abend begrüßen? Dieter Steffen
Foto: v.l.n.r.: Jolien Quinten, Dieter Steffen, Elisabeth Engels, Viktor Weber
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