Alte Mühlentechnik auf zwei Stockwerken, die Mennonitenstube im Gesindehaus und eine Galerie für Wechselausstellungen – das Museumskonzept des Mühlenvereins.
Das Museumskonzept des Mühlenvereins setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen.
Im eigentlichen Mühlengebäude wird auf zwei Stockwerken die alte Mühlentechnik dokumentiert, wie sie noch bis ins Jahr 1979 in Betrieb war.
Vorarbeiten wie die Erneuerung der Holzfußböden und der Fenster in den jeweiligen Räumen sind bereits durchgeführt. Die Geräte in diesen Räumen – z. B. ein alter Mahlgang (bis 1935 in Betrieb) oder ein Trieur (Reinigungsmaschine) – könnten teilweise wieder zum Laufen gebracht werden.
In einem ersten Schritt werden die komplizierten technischen Zusammenhänge in einer Mühle mittels Schautafeln, Karten etc. veranschaulicht. Ein entsprechendes Konzept ist bereits in Arbeit.
Im zweiten Teil des Museumskonzeptes wurde das Gesindehaus zur „Mennonitenstube“ ausgebaut. In Erinnerung an die letzten Müllergenerationen wird hier das Leben der Mennoniten anhand von Gegenständen des täglichen Lebens dokumentiert.
Schautafeln, Karten, weitere Exponate und eine Fotodokumentation veranschaulichen außerdem den Umgang mit einer Minderheit und die Probleme des Zusammenlebens.
Für Führungen stehen Mitglieder des Mühlenvereins nach telefonischer Vereinbarung zur Verfügung – durch Mühlengebäude, Mennonitenstube und Galerie.